Safe Space: Wie dein Umfeld dir das Gefühl der Sicherheit gibt

Für hochsensible Menschen funktionieren die eigenen Antennen oft wie ein ständiges Frühwarnsystem. Wenn Geräusche, Raumgestaltung oder auch die ungesagten Zwischentöne in Begegnungen zum Dauerrauschpegel werden, kommt das Nervensystem nie zur Ruhe.

Wahre Entspannung beginnt dort, wo wir uns erlauben, die Hab-acht-Stellung gegen einen bewussten „Safe Space“ einzutauschen – dort, wo unser Körper signalisiert: Hier bist du sicher. Hier kann ich entspannen.

Drei Wege, die dir helfen können, mehr zu entspannen:

  • Rückendeckung finden: Ein zentraler Punkt für das Sicherheitsgefühl ist die Platzierung im Raum. Ob am Esstisch oder im Büro – mit einer festen Wand im Rücken und dem Blick zur Tür weiß dein System: „Hier kann ich nicht überrascht werden.“ Das beendet das unbewusste Scannen der Umgebung und lässt uns innerlich mehr ankommen.

  • Sichtachsen wählen: Das Gefühl, sich sicher zu fühlen, ist individuell. Wenn es um den visuellen Aspekt geht – wie z. B. in Wartezimmern, bei Veranstaltungen oder im Stau – suche dir Plätze am Rand oder nahe dem Ausgang (oder fahre rechts, um den Standstreifen als Puffer zu haben). Das Wissen, jederzeit Raum zur Seite zu haben oder die Situation schnell verlassen zu können, senkt den inneren Stresspegel oft unmittelbar. Ebenso beruhigt manchen der Schutz eines Vorhangs vor dem Fenster, der das Außen abschirmt. Es kann aber auch stressen, wenn wir nicht sehen, was dahinter passiert. Hier hilft es, bewusst zu spüren: Brauche ich gerade Weite oder Rückzug?

  • Aura-Pflege nach Begegnungen: Wenn Begegnungen im Außen unklar oder anstrengend waren, nutze ich mein Zuhause oder die Natur als Filter. Ich schmeiße die „Suppe an Unklarheit“ bewusst raus, trinke heißes Wasser und richte meinen Fokus auf ein beruhigendes Kunstwerk oder höre schöne Musik. Zudem hilft das Benutzen der Hände, deinem Nervensystem, die „Suppe an Unklarheit“ abfließen zu lassen, oder sie zu begreifen, zu sortieren und zu verabschieden.

Das Werk zum Impuls

In meiner Kunst hole ich Frequenzen in ein Werk, die mich zurück zu mir, in die Stille führen.

Love: Tension and Release (20×20 cm) ist ein Anker, um den manchmal anstrengenden Rhythmus des Außen zu beruhigen und zum eigenen Takt zurückzukehren.

Jedes meiner Werke ist ein Einzelstück mit einer eigenen Geschichte. Wenn dieses Stück dich anspricht, kontaktiere mich einfach für alle weiteren Informationen.

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Warum Sicherheit die Basis für Lebendigkeit ist

In meinem aktuellen Essay „Life is a lot like Jazz“ schreibe ich darüber, wie befreiend es ist, den Perfektionismus loszulassen und dem eigenen Rhythmus zu folgen. Doch Improvisation profitiert von einem sicheren Fundament. Die Tipps zur Raumgestaltung dienen also als Vorbereitung der Bühne: Wenn dein Raum dir Sicherheit gibt, hast du die Kraft für den Jazz in deinem Leben.

👉 Essay „Life is a lot like Jazz“

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Anlehnen statt Scannen: Wie Einfachheit Entspnnung fördert